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LEISTUNGEN

BAUSTOFFE & BAUWEISEN BAUBERATUNG



Architekturbüro

Dipl.-Ing. Jens Blumenthal
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10829 Berlin

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Bauberatung

Die Bauberatung ist Teil der Leistungsphasen jeder Architektenarbeit. Das Büro berät auch Bauherren für das übliche Stundenhonorar zu allen Problemen um Bereich des Bauens – vorzugsweise des ökologischen Bauens und der Baubiologie. Hierzu einige typische Themen der Bauberatung im Überblick:

Baubiologie

Wichtig im baubiologischen Holzbau (Dachgeschoss-ausbau wie Holzhausbau) ist – nicht nur für Allergiker - das Vermeiden jeglicher Holzschutzmittel schon bei Aufarbeitung bzw. Erstellung des Rohbaus. Dies ist im Innenbereich bei Verwendung genügend trockenen Holzes problemlos möglich, und auch im Außenbereich kann durch „konstruktiven Holzschutz“ (wie z. B. einem ausreichend hohen Sockel und weitem Dachüberstand) Pilz- oder Schädlingsbefall vermieden werden.

Im Ausbau sind alle verwendeten Materialien auf mögliche Wohngifte (chemische Ausdünstungen) hin zu beurteilen. Dies bezieht sich insbesondere auf Dämmungen, Dichtungen, Oberflächen und Beläge.

Auch bei der Grundlagenermittlung werden Kriterien der Baubiologie miteinbezogen: Lage des Grundstücks, Ausrichtung des Hauses beziehungsweise Dachgeschosses, Form des Baukörpers sollten in die Wünsche des Bauherrn an die Entwurfsplanung mit eingearbeitet werden.

Diffusionsoffenheit

Die kapillare Struktur des Holzes wie auch der ökologischen Wärmedämmung tragen zum Raumklima und zur Behaglichkeit bei. Sie ermöglichen bei hohem Feuchtegehalt die Aufnahme der überschüssigen Luftfeuchte und filtern die verbrauchte Luft. Ebenso kann diese Feuchtigkeit bei zu trockener Innenraumluft dann wieder abgegeben werden – das Bauwerk atmet.

Der Verzicht auf dampfdichte Folien, die üblicherweise zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden erforderlich sind, wird ermöglicht durch die bewusste Anordnung der Außenwandmaterialien von dichtem Material (innen) und immer durchlässiger werdendem Material (außen), z. B. OSB-Platte innen (Grobspanplatte – relativ dicht), Dämmkammer, Weichfaserplatte außen (relativ dampfdurchlässig). Die Dichtheit der Materialien wirkt wie eine Dampfbremse – die Kondensfeuchte wird nach und nach verringert und kann ohne Schaden bis nach außen gelassen werden. Die gesamte Außenwand wird so zum Puffer, der das Raumklima im Sommer und Winter stabil hält.

Winddichtheit

Die Winddichtheit ist für alle Bauwerke in Leichtbauweise (also Dachgeschosse wie auch Holzhäuser) vorgeschrieben. Sie garantiert die ’Behaglichkeit’, denn für Innenräume ohne Zugluft ist eine fugendichte Außenwand mit ausreichender Wärmedämmung unbedingt erforderlich. Die Holzwände mit ihrer relativ hohen Oberflächentemperatur unterstützen zusätzlich das Wohlbefinden der Bewohner. Eine gleichmäßige und relativ niedrige Raumtemperatur ist ein weiterer Faktor für gesundes Raumklima.

Zum Erzielen von Winddichtheit ist eine innen auf die mit Fugenbänder abgedichtete Außenwand zweite ’Installations’-Wand ideal, in der Leitungen verzogen werden können. Die aufgedoppelte Wand kann dann ohne Gefährdung der Winddichtheit auf der Innenwand durchstoßen werden - z. B. mit Steckdosen etc..

Im Blower-Door-Verfahren wird nach der Fertigstellung die Winddichtheit des Bauwerks überprüft.

Kosten im ökologischen Hausbau

Die Baukosten sind von entscheidender Bedeutung für alle Bauherren. Im Holzrahmenbau kann durch die kontrollierte und witterungsunabhängige Vorfertigung der Wand- und Dachelemente im Sägewerk und durch die minimierte Aufbauzeit an der Baustelle der Rohstoffpreis entscheidend gesenkt werden. Trotzdem ist ökologischer Hausbau durch die sorgfältige Verwendung hochwertiger Materialien letztendlich kostenintensiver als der herkömmliche Hausbau. Das gilt ebenso für die ökologischen Dachgeschossausbauten und Umbauten. Andererseits sind Nachhaltigkeit und Wiederverkaufswert der Immobilie bedeutend höher, da Baubiologie ein immer wichtigeres Kriterium für den Kaufinteressenten geworden ist.

Zunächst kostenerhöhend ist auch zusätzliche und komplexere Technik: Solarenergie, Wintergärten mit Verschattungstechnik, Wandheizung, verbunden mit Lehm- oder Kachelofenübergangsheizung inkl. „Stille Kühlung“, diverse Möglichkeiten der Abwassertechnik bis hin zu Schilfkläranlagen, Regenwassernutzung, Gründächer etc.. Oft bietet es sich an, zunächst einmal nur die Möglichkeit der nachträglichen Aufrüstung vorzusehen.

Für die Planung und praktische Umsetzung ist auch in diesem Fall eine ökologisch erfahrene Bauleitung notwendig!